Augendiagnose

Augendiagnose  – Die Regenbogenhaut  als Spiegel des Körpers

Die Augendiagnose (auch Irisdiagnose genannt) gibt Aufschluss über die gesundheitliche Situation eines Menschen. Sie kann Hinweise zur konstitutionellen und erblichen Veranlagung geben und Anzeichen auf spezifische Krankheitsneigungen symbolisieren und zwar lange bevor sich eine Krankheit manifestiert. Die Regenbogenhaut des Auges (=Iris) stellt daher eine Art Frühwarnsystem dar und ermöglicht gezielte naturheilkundige Prophylaxe.

Die Methode beruht auf der Vorstellung, dass zwischen allen Körperteilen und Organen eine feste Nervenverbindung zur Iris besteht. Ihre Reflexzonen haben bedeutende Augendiagnostiker, wie Josef Angerer in einer Art Landkarte (=Topografie) dargestellt. Mittels Speziallupe und Irisfotografie können Form, Struktur, Zeichen, Pigmente und andere Irisphänomene in Verbindung ihrer Lage auf der „Landkarte“ abgelesen und analysiert werden. So werden eine Vielzahl von Informationen über Organe, Bewegungsapparat, Nerven- oder Hormonsystem sowie Stoffwechsellage und Verdauungskraft möglich.

Augendiagnose gibt Hinweise auf:
–       erbliche Belastungen
–       krankhaftes Grundgeschehen
–       organübergreifender Zusammenhänge
–       Krankheitsneigungen, die klinisch noch nicht erfassbar sind

und ermöglicht
–       echte Prophylaxe und
–       organbezogene bzw. organübergreifende Therapie.

Sie schafft damit die Vorraussetzungen für eine ganzheitliche und individuelle Therapie in Anlehnung an die Konstitution.

Die Brücke zur Homöopathie
Die 120jährige Geschichte der Augendiagnose wurde besonders von Magdalena Madaus und ihrer Tochter Eva Flink geprägt. Ihnen ist es zu verdanken, dass sie die Augendiagnose mit der Homöopathie verbunden haben. Bis  heute verschreiben Heilpraktiker das „Rezept aus dem Auge“, also eine Auswahl spezieller homöopathischer Kompositionen. Auch ich habe mir dies zur Aufgabe gemacht. Anhand Ihres Irisbildes stelle ich Ihnen gerne homöopathische Komplexmittel und individuelle Teekompositionen zusammen.

Ein hilfreiches Frühwarnsystem
Trotz bemerkenswerter Erkenntnisse über die Augendiagnostik, bleibt sie eine Hinweisdiagnose und hat ihre Grenzen. Sie stellt aber eine wichtige Zusatzdiagnose neben der ausführlichen Anamnese (Krankheitsgeschichte), körperlichen Untersuchungen und evtl. Laborbefunden dar.

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